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Drogeriemarkt Müller schnallt den Gürtel enger

Drogeriemarkt Müller optimiert

Nicht alles lässt sich auf die Corona-Pandemie schieben. Denn schon vor der Krise waren sich der Unternehmer Erwin Müller und CEO Günther Helm laut LZ vom 15. Mai einig. Gemeinsam wollten sie die Effizienz verbessern und die Kosten optimieren. Dann kam COVID-19 dazwischen. Und die Corona-Krise macht es nun nötig die angestoßenen Veränderungsprozesse weiter im Auge zu behalten.  So wollen die Manager die Personalkosten  im stationären Geschäft weiter optimieren. Diese Maßnahmen werden vom Finanz-Controlling-Bereich eng begleitet. Offensichtlich soll Europaweit der Fachberater  zur Disposition stehen. Bisher waren diese Mitarbeiter zwischen Filial- und Bezirksleitern angesiedelt. Demnach müsste für diese ca. 100 Mitarbeiter neue Aufgaben im Unternehmen gefunden werden.  Dabei handelt es sich genau um die Fachberatung, mir der sich Drogeriemarkt Müller von dm und Rossmann abgehoben hat.

Beim Drogeriemarkt-Profi ist einiges los

Neben den genannten Maßnahmen hat das Management auch in Ulm reagiert. Im August 2017 hat Müller das Kaufhaus Abt erworben. Durch Corona mussten sich alle Unternehmen gewissen Auflagen beugen. Das schmeckte Konzerninhaber Müller gar nicht. Er interpretierte die ein oder anderen Corona-Auflage anders. So ließ er manche Abteilungen wie zum Beispiel die Lifestylewelt trotzdem geöffnet. Das wiederum ließ sich die Ulmer Stadt nicht gefallen. Das Kaufhaus musste kurzerhand komplett schließen. Demzufolge wurden am Standort eventuelle Entlassungen von 21 der 70 Mitarbeitern angekündigt. Das Unternehmen argumentierte mit dem Punkt Kostensenkung in der Corona-Krise. Andere fragen sich, warum diese Mitarbeiter nicht zunächst in Kurzarbeit geschickt werden konnten. Die Stimmung ist auf alle Fälle angespannt. Und Drogeriemarkt Müller kommt dabei nicht so gut weg.

Müller will nach vorne schauen

Aber Corona-Krise und schlechte Stimmung hin oder her. Drogeriemarkt Müller will nach vorne schauen. Im April hat das Unternehmen Kurzarbeit angemeldet. Dadurch konnten sie in Deutschland, in der Schweiz und in Spanien Personalkosten senken. Nun dürfen die Geschäfte wieder sukzessive öffnen. Entsprechend angepasst will das Management die Kurzarbeit zurückfahren. Auch wenn natürlich noch nicht klar ist, wie sich die Umsätze entwickeln werden. Erst die unglaublichen Hamsterkäufe. Dann ein Einbruch bis zu 30 Prozent bei den Umsätzen. Grund dafür waren die angeordneten Teilschließungen. Die Kosten müssen also angepasst werden. Deswegen verzichtet das Unternehmen teilweise auch auf unterschiedliche Werbeanstöße.

Eine harte  Maßnahme von Müller. Denn gerade der Verzicht wie z.B. auf  einige Handzetteltermine oder Themen kann zu erheblichen Umsatzeinbußen führen.

Wie seht ihr die Entwicklungen bei Müller? Schreibt uns eure Meinung auf Supermarkt Inside oder bei Facebook.

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

 

 

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