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Praxis-Tipps

Jetzt sind Schulferien, Umsätze müssen gerettet werden

Umsatzchancen in den Schulferien nutzen

Die schönste Zeit des Jahres, jeder sehnt sie herbei: Schüler, Arbeitnehmer, die ganze Familie freut sich auf die freien Tage. Die Sommerferien haben in ersten beiden Bundesländern, Berlin und Brandenburg am 20.6. schon begonnen, in anderen stehen sie kurz bevor. Am 29.7. gehen Bayern und Baden-Württemberg als letzte Länder in die großen Ferien. Für den LEH hat diese Phase eine nicht unerhebliche Bedeutung, den fast 12 Wochen herrschen jetzt komplizierte Bedingungen auf der Fläche.

Sommerferien in Deutschland 2019

Schulferien Reisende….

Je nachdem, ob der Standort / die Filiale in einer Urlaubsregion liegt, also Zulauf erwarten kann, oder einige Zeit auf verreiste Kunden verzichten muss, wird das operative Geschäft angepasst. Wer sein Geschäft in einer attraktiven Urlaubsregion betreibt, kann zusätzliche Umsätze generieren. Selbstversorger wie Camper oder Bewohner von Ferienwohnungen decken sich ( zumindest mit Frischeartikeln – Mopro ! Backwaren ! ) vor Ort ein, Raucher besorgen sich Tabak und nehmen auch gleich eine Zeitung ( BILD ! ) oder Zeitschrift mit, was man zu Hause vergessen hat ( Sonnenmilch ! ) wird nachgekauft.

…oder  „Daheim-Bleiber“

Das Bild lässt sich auch umgekehrt zeichnen. Wer keinen Standortvorteil als Urlaubsregion hat, verliert in den Sommerferien tendenziell Kunden, die bei den Kollegen an der Küste oder in den Bergen einkaufen. Nicht zu unterschätzen ist aber die Zahl der Urlauber, die nicht verreisen, sondern ihre freien Tage zu Hause, auf Balkonien, verbringen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Als Kunden bleiben sie ansprechbar und verfügbar und sind u.U.  auch bereit, in dieser Zeit mehr auszugeben ( ” Wenn wir schon nicht wegfahren, gönnen wir uns dahein das eine oder andere ” ). Chancen also für Umsatz und Ertrag. Die Garten-, Bade-, Grill– und Freizeitsortimente machen bei diesen Kunden richtig Kasse.

Besondere Zeiten – Besondere Maßnahmen

Diese Phase verlangt organisatorischen Aufwand. Der Personaleinsatz passt sich der Geschäftsentwicklung an  ( rauf bzw. runter ). Mitarbeiter mit schulpflichtigen Kindern wollen selbst Urlaub nehmen, Aushilfen wollen gefunden werden. Wer die Dispo verantwortet, reagiert auf die veränderte Nachfrage.

Alle kommen sie wieder aus den Sommerferien heim

Und wenn dann der Urlaub vorbei ist und sich die Ferien dem Ende nähern, steht auch schon wieder der Schulanfang ins Haus. Und das heißt: vorbereitet sein für den Ansturm von Schülern und Müttern. Innerhalb weniger Tage gehen dann bei Schreibwaren gewaltige Mengen über die Kasse ! Ein Riesen Geschäft das gerade in den ersten Tagen nach Schulbeginn richtig rein kracht. Also gute Vorbereitung ist da alles.

Wie sieht es bei euch in den Sommerferien aus? Bitte kommentiert bei Supermarkt-Inside oder auf unserem Facebook-Seiten.

Foto: Archiv Supermarkt-Inside

Beitragsbild: Fotolia 134432154

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