Saison

Im Trend: Der Christbaum mit Öko-Siegel

O Tannenbaum, o Tannenbaum…

Alle Jahre wieder ziehen kurz vor Weihnachten viele Familienväter mit ihren Kindern los, um den allerschönsten Christbaum zu kaufen. Gleichmäßig gewachsen soll er sein, grün und frisch. Doch bei der Auswahl des Traumbaums tut sich was. Vielen Käufern geht es nicht mehr nur um das perfekte Aussehen. Sie denken zunehmend an den ökologischen Aspekt. Wo kommt der Baum her, wurde er mit Chemie behandelt und sind die Netze kompostierbar? Biologischer Anbau und Nachhaltigkeit sind ein großes Thema geworden.

Kunststoff oder Giftplantage?

Umfragen zufolge ist bereits jeder siebte Christbaum in Deutschland aus Kunststoff. Die sind ganz praktisch und nadeln auch nicht. Doch die Umweltorganisation BUND kämpft vehement gegen die künstlichen Bäume, denn ihre Entsorgung ist ein großes Problem. Mit Blick auf die “Fridays for Future” Bewegung sollte die Plastiktanne keine Alternative zum echten Tannenbaum sein.

Wo kommt der Baum her?

In vielen Städten bieten Gartencenter und Supermärkte eine gigantische Auswahl an Nordmanntannen, Blau- und Rotfichten an. Die Parkplätze sind voll, das Geschäft brummt. Aber bei diesen Bäumen weiß der Kunde oft nicht, wo und wie sie aufgewachsen sind und ob Chemie im Einsatz war. Umweltverbände kritisieren schon lange den Einsatz von Dünger und chemischen Pflanzenschutzmitteln. Auf riesigen Plantagen spritzen die Anbauer kräftig Wachstumsmittel, um schneller ernten zu können. Wenn Bäume schnell wachsen, sind sie anfällig für Schädlinge. Demzufolge wird wieder Gift engesetzt. Auf der Minus-Seite stehen zusätzlich noch lange Transportwege und nicht recycelbare Netze. Aber auch die Großhändler denken um. Nachdem die Nachfrage nach Öko-Ware gestiegen ist, bieten auch die Händler immer mehr Nadelbäume mit dem Bio-Siegel an.

Schöne Weihnachten unterm Öko-Christbaum

Für den  Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger ist Ökologie ein großes Thema. In den Weihnachtsbaumplantagen finden viele Lebenwesen gute Lebensbedingungen. Eine Nordmannstanne wächst 5 – 10 Jahre, bis sie gefällt wird. In der Zeit speichert sie jede Menge Kohlendioxid.  Direktvermarkter verkaufen ihre Bäume im Wald oder auf dem Hof an den Kunden. Der Transportweg ist kurz und das freut die Klimabilanz. Auch bei der Verpackung geht man öko: Erste Händler bieten Transportnetze aus nachwachsenden Rohstoffen an, die voll kompostierbar sind.

Logischerweise sind diese Bäume deutlich teurer, jedoch es tut sich was am traditionellen Weihnachtsbaumgeschäft. Auch hier zählt nicht mehr nur Preis und Optik.

Was haltet ihr von dieser Entwicklung, bitte kommentiert hier….

 

 

Bilder: Archiv Supermarkt Inside

 

 

 

 

 

 

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