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Wissensaustausch

Impuls zum 10. Mai 2018 – TAG GEGEN DEN SCHLAGANFALL.

Der 10. Mai ist Tag des Schlaganfalls, eigentlich ein Tag wie jeder andere – für fast alle von uns.

Und dennoch möchte ich euch bitten, kurz mal inne zu halten. Denn wir alle leben in einer schnelllebigen Welt, in der Schlaganfall mittlerweile zur dritthäufigsten Todesursache geworden ist.

270.000 Schlaganfälle gibt es in Deutschland jährlich. Vermutlich geht es euch wie mir noch bis vor kurzem, man ordnet Schlaganfall eher Personen Ü70 zu, als Alterskrankheit. Dies ist ein Irrtum, die Schlaganfallpatienten werden immer jünger und es kommt immer häufiger vor, dass wir im Arbeitsleben mit diesem potenziellen Schicksalsschlag konfrontiert werden können.
Denn Schlaganfall kann jeden von uns treffen.

Wie erkenne ich Anzeichen eines Schlaganfalls?

Ein Schlaganfall ist ein Notfall, bei dem jede Minute zählt.
Zur Erkennung gibt es den sogenannten FAST-Test

  • F wie Face/Gesicht:
    Bitte die Person, zu lächeln.
    => Wird das Gesicht einseitig verzogen und zur Grimasse?
  • A wie Arms/Arme:
    Bitte die Person, gleichzeitig beide Arme nach vorne zu heben, Handflächen nach oben.
    => Ist die Person hierzu nicht in der Lage, einen oder beide Arme zu heben?
  • S wie Speech/Sprache:
    Bitte die Person, einen einfachen Satz nachzusprechen.
    => Hat die Person Schwierigkeiten beim Sprechen bzw. spricht undeutlich?
  • T wie Time/Zeit
    Sind diese Anzeichen da, dann heißt es, schnell zu sein. Sofort den Notarzt rufen. Denn Zeit entscheidet hier über Leben, über eine mögliche Genesung oder eine zukünftige Behinderung.

 

Dr. Eckhart von Hirschhausen hat daraus einen kurzen Slogan „Gib GAS!“ gemacht.
Tempo zählt, wenn eines der Anzeichen zutrifft im Gesicht, bei den Armen, bei der Sprache.
Ich habe diesen Blog vor einigen Tagen geschrieben, als ich meinen Partner, der mit 49 Jahren einen Schlaganfall erlitt, in der Reha-Klinik besuchte und im Klinikgarten saß. Ich bin dabei mit einigen Patienten ins Gespräch gekommen und habe Einblicke in verschiedene Schicksale erhalten.
Dies hat große Nachwirkungen auf den eigenen Blick auf die Welt:
Ich ziehe den Hut vor all den Personen, die den Schicksalsschlag annehmen und mit ganz viel Mut und Stärke ihren neuen, anderen Weg gehen und die Hoffnung nicht aufgeben.
Man wird bei diesen Gesprächen und Beobachtungen sehr demütig.
Aber auch dankbar für die eigene Gesundheit und die vielen Kleinigkeiten im Leben, die man oft als selbstverständlich erachtet.

„Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege.
Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut.“
Laotse

Daher meine ganz persönliche Bitte:


Gebt diese Info weiter in euren Teams. Macht sie zu einem Thema in euren Morgenmeetings oder hängt sie am schwarzen Brett aus. Teilt sie mit der Familie und Freunden.
Es kann Leben retten.
Nähere Infos zum Thema Vorsorge unter https://www.schlaganfall-hilfe.de/vorsorge

VIELEN DANK!
Tanja Eggers

Die Autorin:

Tanja Eggers steht als Inhaberin ANCORIS Consulting für Managementberatung, Business Coaching und Perspektivberatung.  Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie ein Schicksalsschlag ein Leben verändern kann, daher liegt ihr die Perspektivberatung sehr am Herzen, um anderen Menschen in schwierigen Lebenssituationen Ankerpunkte zu bieten, für eine Neuorientierung auf ihrem Weg.

http://ancoris-consulting.de/perspektivberatung/

Beitragsbild: brain-3141247_1920

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