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prepmymeal bei EDEKA Südwest: Zwei Gerichte jetzt in der Werbung

Foto: Supermarkt-Inside / Handzettel Edeka Süd West KW 43/26
Proteinreiche Tiefkühlgerichte rücken im Lebensmitteleinzelhandel weiter nach vorne. prepmymeal baut seine Präsenz bei EDEKA und REWE aus – und erhält jetzt auch in der aktuellen Werbung von EDEKA Südwest eine sichtbare Bühne. In der Angebotswoche vom 19. bis 24. Oktober stehen zwei Gerichte der Marke im Handzettel: Cheese Spätzle mit Chicken und Butter Chicken. Für die junge Marke ist das ein weiterer Schritt auf dem Weg vom digitalen Food-Anbieter ins klassische Supermarktregal.
EDEKA Südwest bringt prepmymeal in die Wochenwerbung
Wer den aktuellen Handzettel von EDEKA Südwest durchblättert, entdeckt zwischen Proteinbrötchen, Tofu, Käse und weiteren Produkten für eine bewusste Ernährung auch zwei Tiefkühlgerichte von prepmymeal. Angeboten werden Cheese Spätzle mit Chicken oder Butter Chicken, jeweils in der Ein-Kilogramm-Packung. Der beworbene Aktionspreis liegt bei 9,99 Euro.
Die Platzierung ist mehr als eine beiläufige Produktnennung. Denn mit der Wochenwerbung erreicht EDEKA Südwest Verbraucherinnen und Verbraucher unmittelbar in ihrer Einkaufsplanung. prepmymeal wird damit in einem Umfeld präsentiert, in dem etablierte Marken, Handelsmarken und neue Ernährungskonzepte um Aufmerksamkeit konkurrieren.
Besonders interessant ist die Einordnung in das Themenumfeld des Handzettels: EDEKA stellt die Angebote unter das Motto „Bewusste Ernährung – jeden Tag ein bisschen besser“. Proteinreiche Lebensmittel und praktische Mahlzeitenlösungen werden dabei gemeinsam mit klassischen Frische- und Molkereiprodukten präsentiert. Genau in diesem Spannungsfeld zwischen Convenience, Protein und zeitgemäßen Ernährungsgewohnheiten positioniert sich prepmymeal.
Die beiden Gerichte zeigen zugleich, dass proteinorientierte Ernährung nicht auf Shakes, Riegel oder klassische Fitnessprodukte beschränkt bleiben muss. Auch vollständige Mahlzeiten werden für den Handel zu einem relevanten Sortimentsbaustein. Die Tiefkühlung bietet dabei einen praktischen Ansatz für die Bevorratung und die unkomplizierte Zubereitung im Alltag.
Vom digitalen Geschäftsmodell zur stationären Fläche

Foto: PrepMyMeal
Der aktuelle Werbeauftritt passt in eine Entwicklung, die sich bei prepmymeal bereits seit mehreren Monaten beobachten lässt: Die Marke gewinnt im stationären Lebensmitteleinzelhandel zunehmend an Präsenz. Was zunächst stark über digitale Vertriebskanäle und eine ernährungsbewusste Zielgruppe geprägt war, findet immer stärker seinen Weg in die Sortimente des klassischen Lebensmittelhandels.
EDEKA und REWE spielen bei dieser Entwicklung eine zentrale Rolle. Die Listungen unterscheiden sich je nach Region, Händler und Sortiment. Deshalb ist es wichtig, nicht von einem überall identischen Angebot auszugehen. Entscheidend ist vielmehr, dass prepmymeal über unterschiedliche Handelsorganisationen und Standorte hinweg zusätzliche Berührungspunkte mit den Kundinnen und Kunden erhält.
Auch innerhalb der EDEKA-Welt zeigt sich Bewegung. Neben der aktuellen Werbung von EDEKA Südwest wurden bereits Sortimentserweiterungen und weitere Listungsaktivitäten aus anderen Regionen bekannt. So wurde für EDEKA Südwest über drei High-Protein-Pizzen und zehn Gerichte im XL-Beutel berichtet. Bei EDEKA Südbayern war zudem eine Erweiterung des bestehenden Angebots von vier auf sechs Artikel vorgesehen.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass es nicht allein um einzelne Produkte geht. Vielmehr stellt sich die Frage, welche Sortimentsbreite der Handel einer Marke zugesteht und wie sie sich dauerhaft in unterschiedlichen Vertriebskonzepten etablieren kann.
Was die Entwicklung für den LEH bedeutet

Für den Lebensmitteleinzelhandel ist prepmymeal damit auch ein interessantes Beispiel für die Weiterentwicklung des Tiefkühlsegments. Convenience bleibt ein wichtiges Einkaufsargument, während proteinreiche Rezepturen zusätzliche Anknüpfungspunkte für unterschiedliche Verbrauchergruppen schaffen. Das Angebot kann Menschen ansprechen, die im Alltag wenig Zeit für die Zubereitung aufwenden möchten und zugleich gezielt auf die Zusammensetzung ihrer Mahlzeiten achten.
Dabei ist die Einbindung in das reguläre Sortiment entscheidend. Ein Produkt gewinnt eine andere Reichweite, wenn es nicht ausschließlich über einen spezialisierten Onlineshop vertrieben wird, sondern im gewohnten Einkauf bei einem Lebensmittelhändler auftaucht. Wochenwerbung kann die Aufmerksamkeit zusätzlich erhöhen und Verbraucher auf Produkte aufmerksam machen, die sie bislang möglicherweise nicht auf dem Einkaufszettel hatten.
Ob aus einer Werbeplatzierung langfristig höhere Abverkäufe und weitere Listungen entstehen, lässt sich aus dem Handzettel allein allerdings nicht ableiten. Dafür wären belastbare Verkaufsdaten und Informationen zur Entwicklung nach der Aktion erforderlich. Die aktuelle Kampagne ist dennoch ein konkretes Signal für die wachsende Sichtbarkeit der Marke im stationären Handel.
Für prepmymeal geht die Entwicklung damit in die nächste Runde: Nach den bisherigen Schritten bei EDEKA und REWE folgt nun ein weiterer aufmerksamkeitsstarker Auftritt bei EDEKA Südwest. Die entscheidende Frage wird sein, wie sich aus regionalen Listungen, unterschiedlichen Produktkonzepten und zusätzlichen Werbekontakten ein dauerhaft tragfähiges Geschäft im Lebensmitteleinzelhandel entwickelt.
Fazit:
Der Auftritt im EDEKA-Südwest-Handzettel ist ein weiterer Baustein in der Handelsgeschichte von prepmymeal. Er zeigt, wie eine digital geprägte Marke mit proteinreichen Tiefkühlgerichten im klassischen Supermarktgeschäft an Sichtbarkeit gewinnt. Für den LEH bleibt spannend, welche weiteren Regionen, Produkte und Sortimentsausweitungen folgen.
Was haltet ihr von diesem spannenden Thema? Bitte schreibt uns indes eure Meinung auf Supermarkt Inside.
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