prepmymeal wächst im deutschen Lebensmittelhandel: EDEKA und REWE bauen die Listungen aus. Starke Abverkäufe und Händlerinteresse treiben das Sortiment.

Foto: PrepMyMeal
prepmymeal entwickelt sich bei EDEKA und REWE zunehmend zu einer sehr interessanten Convenience-Marke. Immer mehr Märkte und selbstständige Kaufleute setzen auf die proteinreichen Fertiggerichte – und die wachsende Sortimentsbreite zeigt, dass das Konzept im stationären Lebensmittelhandel angekommen ist.
Was vor rund einem Jahr mit einem einzelnen Tiefkühlschrank begann, hat sich inzwischen deutlich weiterentwickelt. prepmymeal ist heute bei EDEKA und REWE in verschiedenen Regionen vertreten. Besonders interessant: Nicht nur die großen Handelsorganisationen selbst zeigen Interesse. Auch viele selbstständige Kaufleute entscheiden sich proaktiv dafür, die Produkte in ihren Märkten anzubieten und das Sortiment entsprechend der Nachfrage weiterzuentwickeln.
Vom Testartikel zum Sortiment: EDEKA baut prepmymeal aus

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Ein besonders deutliches Signal kommt aus dem EDEKA-Verbund. So führt EDEKA Südwest inzwischen gleich drei High-Protein-Pizzen und zehn XL-Tüten-Gerichte von prepmymeal. Damit wächst die Marke vom einzelnen Testprodukt zu einem breiteren Sortiment, das unterschiedliche Bedürfnisse im Convenience-Bereich abdeckt.
Auch bei einzelnen EDEKA-Kaufleuten zeigt sich, dass die Produkte nicht einfach nur im Tiefkühler stehen bleiben. Bei EDEKA Graf in Frankfurt wurden nach den bisherigen Angaben starke Abverkäufe erzielt. Gleichzeitig sorgt das Konzept auf Handelsveranstaltungen für Aufmerksamkeit: Auf der Messe des EDEKA Hessenrings stieß prepmymeal auf großes Interesse bei Händlern.
Besonders spannend ist die Entwicklung bei EDEKA Südbayern. Dort ist eine Erweiterung des bisherigen Sortiments von vier auf sechs Artikel geplant – Hintergrund ist die starke Nachfrage der Endkunden.
Damit wird ein wichtiger Trend sichtbar: Der selbstständige Kaufmann entscheidet letztlich am POS, welche Produkte dauerhaft Platz bekommen. Wenn ein Artikel schnell dreht und Kunden nach weiteren Varianten fragen, entsteht die Grundlage für eine Sortimentsausweitung.
REWE zeigt ebenfalls: Convenience bekommt eine neue Bedeutung
Auch bei REWE findet prepmymeal zunehmend seinen Platz im Lebensmittelhandel. Das ist aus Marktsicht interessant, denn Convenience hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verändert.
Fertiggerichte stehen längst nicht mehr ausschließlich für die klassische schnelle Mahlzeit. Gefragt sind zunehmend Produkte, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen und gleichzeitig moderne Ernährungstrends aufgreifen. Proteinreiche Produkte, größere Portionen und unkomplizierte Zubereitung treffen dabei auf ein verändertes Einkaufsverhalten.
Genau hier positioniert sich prepmymeal.
Für den Lebensmittelhandel ist das interessant, weil sich das Unternehmen nicht ausschließlich auf den Online-Vertrieb konzentriert. Die Präsenz bei EDEKA und REWE bringt die Marke dorthin, wo täglich Millionen Verbraucher ihre Kaufentscheidungen treffen: ins Supermarktregal.
Und gerade die regional unterschiedlichen Entwicklungen zeigen, dass der stationäre Handel dabei eine wichtige Rolle spielt. Was zunächst als einzelne Listung beginnt, kann sich über erfolgreiche Abverkäufe und das Feedback der Kunden zu einem größeren Sortiment entwickeln.
Die eigentliche Erfolgsgeschichte spielt sich am POS ab

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Der vielleicht wichtigste Punkt der Entwicklung ist deshalb nicht allein die Anzahl der Listungen. Entscheidend ist, was nach der Listung passiert.
Denn der Lebensmittelhandel ist ein harter Praxistest. Ein Produkt bekommt zwar durch eine Listung die Chance auf Sichtbarkeit – dauerhaft im Sortiment bleibt es aber vor allem dann, wenn Verbraucher zugreifen.
Bei prepmymeal deutet die Entwicklung verschiedener EDEKA-Märkte darauf hin, dass genau dieser Prozess in Gang gekommen ist. Händler erweitern Sortimente, neue Produktvarianten kommen hinzu und die Nachfrage der Endkunden wird zunehmend zum Treiber.
Damit wird prepmymeal zu einem interessanten Beispiel für eine neue Generation von Convenience im deutschen Lebensmittelhandel: Marken, die ursprünglich stark digital und direkt zum Verbraucher aufgebaut wurden, schaffen den Sprung ins klassische Supermarktgeschäft.
Vom ersten Tiefkühlschrank bis zu immer mehr Artikeln bei EDEKA und REWE ist es deshalb vor allem eine Geschichte über einen veränderten Verbraucherwunsch: schnell einkaufen, unkompliziert zubereiten und dabei Produkte auswählen, die zum eigenen modernen Ernährungsalltag passen.
Für prepmymeal dürfte der stationäre Lebensmittelhandel damit erst der Anfang einer weiteren Wachstumsphase sein. Denn wenn selbstständige Kaufleute auf Basis ihrer eigenen Abverkaufszahlen zusätzliche Artikel ins Sortiment nehmen, ist das eines der interessantesten Signale, die eine Marke im deutschen LEH bekommen kann.
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