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Neues E- Food- Lager von Rewe in NRW

Neues E- Food- Lager von Rewe – Die Genossen aus Köln kommen mit der E-Commerce Expansion im Ruhrgebiet offensichtlich gut voran.

Rewe expandiert weiter und geht mit einem neuen E-Food-Lager nun auch in das Kerngebiet von Picnic, an dem die Edeka beteiligt ist. Dieses neue Food Fulfillment Center (FFC) soll ab sofort die gesamte Region von Düsseldorf bis Duisburg abdecken. Kunden können dann in einem Umkreis von ca. 30 Kilometern von Neuss aus, per Internet ihre Lebensmittel bestellen. Dazu gehören auch die Gebiete bei Krefeld und Moers. 

Rewe will verstärkt in das Ruhrgebiet.

Es ist nichts Außergewöhnliches, dass auch die Rewe mit ihrem Lieferdienst verstärkt das Ruhrgebiet im Auge bei seiner Erweiterung hat. Immerhin ist das  Ruhrgebiet mit rund 5,1 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 4.438,69 Quadratkilometern der größte Ballungsraum Deutschlands und sogar der viertgrößte Europas. Auch Picnic mit seinem Partner Edeka ist hier bereits stark tätig und beliefert auch Stadtgebiete in Bochum, wo Rewe diesen östlichen Teil auch demnächst mit versorgen möchte. Damit expandiert nun die Rewe in zwei Schritten im sogenannten Kerngebiet von Picnic. Das niederländische Unternehmen wurde 2015 von Joris Beckers, Frederik Nieuwenhuys, Michiel Muller und Bas Verheijen in Amersfoort gegründet. Seit 2018 ist das Unternehmen in Nordrhein-Westfalen aktiv, seit 2021 auch in Frankreich. Geliefert wird in 45 Städten in Nordrhein-Westfalen (Stand April 2021).

Bestellungen und Belieferung schon am gleichen Tag möglich.

Das neue E-Food-Lager in Neuss hat eine Fläche von ca. 10.000 qm. Das Besondere dabei ist, dass sogar am Tage der Bestellungen, Belieferungen schon erfolgen können. Voraussetzung ist, dass die Kunden ihre Bestellung bis 13.00 Uhr am selbigen Tag per App oder im Netz durchgeführt haben. Wenn alles „glatt“ geht, kann die Belieferung schon frühestens 17.00 Uhr erfolgen. Dies ist bei Rewe deshalb nun möglich, da in Neuss die beiden Logistik- Automatisierungen- Lösungen eingesetzt sind. Diese nennen sich „Pick-by-Light“ und „Picking- Loop“.

Diese beiden Konzepte sind bereits im FCC in Frankfurt-Rödelheim eingesetzt.

Ziel der Rewe ist eine Beschleunigung aller Vorgänge. Mit rund 800 bereitgestellten Artikeln pro Durchlauf ermöglicht der “Picking Loop” eine Reduktion von Such- und Laufzeiten innerhalb der Kommissionierung im Trockenwaren-Bereich. Ebenfalls neu eingeführt und damit erstmals im Dauer-Praxistest erprobt wird die Anwendung “Pick-by-Light”. Hierbei werden sämtliche Regale des rund 13.000 qm großen Standortes mit LED-Schienen ausgestattet, die während des Kommissionierprozesses mit den Mitarbeitenden kommunizieren. Klarer Vorteil, es ermöglicht eine schnellere und direktere Auswahl der benötigten Artikel.

Investition in die Zukunft

Das neue Lager ist für Rewe sicher auch eine Investition in die Zukunft. Seit Beginn der Corona- Pandemie hat sich der gesamte Onlineverkauf und damit auch die Anzahl von Lieferdiensten gesteigert. Wie einige Mitbewerber und zahlreiche Start-ups setzt Rewe darauf, dass der E-Food-Markt in den kommenden Jahren deutlich an Fahrt und vor allem an Nutzern gewinnt. Fakt ist aber auch, dass nur die besten und kundenorientiertesten Konzepte dabei „überleben“ werden.

 

Was haltet ihr von diesem neuen Markt? Bitte schreibt uns indes eure Meinung auf Supermarkt Inside.

Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

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