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Wissensaustausch

Kassentische sind fast immer ein Problem…

75% der Supermärkte haben zu viele Kassen

Interne Auswertungen von Supermarkt-Inside haben diese Zahlen hervorgebracht.

Wie haben wir dies ermittelt?

Zugrunde legen konnten wir z.B. Umsatzschätzungen aus unserem eigenen Analyse-Tool.
Zudem erfolgte jeweils eine Erhebung der Kassenanzahl bei den Rundfahrten und unseren Marktchecks.
Die Inaugenscheinnahme der abseits des Hauptkundenstroms liegenden Kassen (Zwischenlager für Bonrollen, Werbeblätter, usw.) geben weiteren
Aufschluss.
Die ständig wachsende Anzahl von solchen Stichproben bestätigt unsere These!

Aber warum ist das so?
– Standard-Kassenanzahl wird immer wieder eingebaut.
– Standard-Kassentische werden verbaut.
– Umsatzerwartung wird nicht (mehr) erfüllt.
– Umbau bzw. Rückbau der Kassen sind aufwändig und schwierig.

Aber wen stört das schon?

Allerdings dem Kaufmann sollte unsere Rechnung schon zu denken geben:

Immerhin ist der Platzbedarf für eine Kasse im Durchschnitt ca. 20 Quadratmeter.
Erscheint euch zu viel?

Andererseits gilt zu bedenken:

– Vorlaufband bis zu 4 Meter,
– Kassengondel (arbeitsplatz) für die Kassiererin und Nachlaufband bzw. Packfläche,
– die Breite des Kassentisches und der Durchgang andererseits,
– anteilig Gangfläche des Vorkassenbereiches.

Beispielrechnung:

Bei einem 400 qm großen Supermarkt und 2 unnötigen Kassen ergeben sich also 10 % der Verkaufsfläche.

Checkliste und Lösungsansätze:

  1. Zunächst Jahresumsatz dividieren durch die Kassenanzahl.
    Kommt ein für das Supermarkt-Format zu geringer Umsatz pro Kasse heraus,
    dann besteht Handlungsbedarf.
  2. Außerdem Prüfung im Kassensystem: Wie viele Betriebsstunden hatten die einzelnen Kassen wirklich über das Jahr?
  3. Welche Alternativen zu einer „vollwertigen“ Kasse gibt es?
    Siehe auch unseren Beitrag zu 10 Mythen aber nur 5 Wahrheiten zu SCO.
  4. Wie kann die gewonnene Verkaufsfläche genutzt werden? Welche Produktgruppen haben zusätzlichen Platzbedarf?
    Faustformel: Eine Regalachse hat rund 3 qm Platzbedarf.
  5. Einsatz von modularen Kassentischen. Immer mehr Anbieter haben diese neuen Systeme im Portfolio. Grundprinzip: Der Kassentisch besteht aus 3 Segmenten, die sich ohne Komplett-Demontage austauschen lassen.

Zusammenfassung:

Bei den Kassen schlummern immense Reserven für die Vergrößerung der Verkaufsfläche.

Bevor aber nun alle ihre Kassen rausreißen, unbedingt erst beraten lassen. Z.B. durch Reatil-Profiling; unverbindlich Kontakt aufnehmen!
Fotos: Beitragsbild Archiv SMI; Fotolia_137942969 Urheber Wire_man

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