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Märkte

Der multikulturelle Frische-Markt Bolu

Bolu Fleisch und Lebensmittel für Berlin

Die sehr agilen Berliner-Lebensmittelhändler der Firma Bolu eröffneten vor kurzem den 10. Supermarkt in der Hauptstadt. Schon vor 30 Jahren gründeten die aus der Türkei stammenden Brüder Kazancioglu das Unternehmen. Der Firmenname steht für eine Stadt in der Türkei und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Bolu. Diese liegt jedoch unweit von schwarzen Meer auf der Route von Istanbul nach Ankara.

Immer wieder berichten wir bei Supermarkt-Inside über internationale Handelsformate, die leise und unaufgeregt, dennoch langsam aber sicher, ordentliche Marktanteile aufbauen. Diese Entwicklung ist nicht nur ein Phänomen der Hauptstadt, in sämtlichen deutschen Oberzentren können wir diesen Trend beobachten.

So gehören zu den Top 5 türkischen Supermärkten in Berlin,

1. Öz-Gida

2. Eurogida

3. Cengiz Polat Polat Obst & Gemüse

4. Bolu

5. Nazar Market

Die unauffällige Filialisierung…

Nur diese vor genannten Filialunternehmen betreiben mittlerweile in der Hauptstadt mehr als 50 Märkte. Allerdings gibt es noch hunderte weitere türkischstämmige Lebensmittelhandels-Betriebe, die um die Gunst der internationalen Kundschaft in Berlin kämpfen. Definitiv müssen auch die traditionellen deutschen LEH-Betreiber wie Rewe, Edeka, Real, Lidl, etc., diese immer stärker werdende Wettbewerbskategorie im Auge behalten. Aus diesem Grund haben wir mal bei Bolu in Schöneberg halt gemacht.

Aus Atzert Radio wurde der multikulturelle Frische-Markt Bolu in der Kleist Straße 32 in Berlin.

“Jestern jab et hier noch Fernseher und Radios, heute jibt et hier ne Baklava und Lammfleisch” so berichtete eine Berliner-Oma, über die Veränderungen im Schönberger Kiez.

Atzert-Radio-Kleist-Straße 32-Berlin 2016

Bolu-Lebensmittel-Kleist-Straße 32-Berlin 2018

Auf den Bildern kann man sehr schön die Entwicklung der aktuellen Handelslandschaft an unserem Beispiel erkennen. Noch vor 2 Jahren betrieb der Berliner RTV-Kaufmann Atzert seinen Electronic-Shop. Heute konnte die Fläche in guter Lage für den LEH umgewidmet werden und die Bolu Lebensmittelhandels GmbH kam zum Zug.

Store Check bei Bolu

Die Obst und Gemüseabteilung mit sehr gutem Sortiment liegt fast komplett im Außenbereich vor dem Markt. Ein sehr freundlicher Mitarbeiter wiegt dem Kunden die selbst ausgesuchte Ware aus, “bezahlen bitte im Markt”.

Der ca 400 qm  große Markt ist jedoch sehr sauber und aufgeräumt. Der Fußboden, die Decke, die Beleuchtung und ein neuer Anstrich sorgen für einen modernen Marktauftritt. Die zweisprachige Plakatierung sorgt für eine übersichtliche Navigation. Brot und Backwaren sowie Fleisch und Geflügel werden in Bedienung verkauft. Die Auswahl und Frische in diesen Warengruppen sorgt dafür, dass zu unserem Besuchstermin fast nur deutsche Kunden vor den Theken stehen und aktiv kaufen.

Das Food-Sortiment wirkt auf uns noch etwas beschränkt, allerdings hatten wir nicht genügend Zeit, um hier in die Tiefe zu gehen.

Mit einer 4 er Kassenzone endet am separaten Ausgang der gut strukturierte Markt.

Fazit:

Der Bolu Markt versorgt gerade mit seinen starken Frische-Bereichen die vielfältige Stammkundschaft im Kiez. Dem entsprechend nutzen die Macher von Bolu die Nische rund um die verschiedensten Servicebereiche, sowie der ethnischen Sortimente für sich.

Einfach gut gemacht!

Wer von Euch kennt Bolu oder dessen Mitstreiter? Bitte kommentiert demzufolge hier….

Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

 

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