Weihnachtsgeschäft in Not, hier das Beispiel Baden-Württemberg: Kauflaune bleibt aus – Händler alarmiert!

Advent 2025
Das sonst so geschäftige Weihnachtsgeschäft in Baden-Württemberg kommt in diesem Jahr erschreckend langsam in Fahrt. Während Glühwein dampft und Weihnachtsmärkte funkeln, herrscht in vielen Innenstädten gähnende Leere. Eine aktuelle Umfrage des Handelsverbands Baden-Württemberg zeigt ein Bild, das viele Händler zutiefst beunruhigt: Die Kundschaft hält sich zurück – und zwar deutlicher als erwartet.
Zwischen dem 14. und 21. November wurden Händler im ganzen Land befragt. Das Ergebnis: Nur rund ein Drittel der Geschäfte verzeichnet überhaupt erste Weihnachtskäufe. Die große Mehrheit – etwa zwei Drittel – spürt hingegen kaum Nachfrage. Kein Gedränge zwischen Regalen, keine ausverkauften Bestseller, keine festliche Einkaufsstimmung. Für die Branche, die traditionell enorme Umsätze im November und Dezember generiert, ist das ein regelrechter Dämpfer.
Verbandspräsident Hermann Hutter betont: „Für unsere Händlerinnen und Händler bleibt das Weihnachtsgeschäft von zentraler Bedeutung.“ Gerade jetzt, wo steigende Kosten und wirtschaftliche Unsicherheiten drücken, ist diese Zeit für viele Geschäfte überlebenswichtig. Trotzdem hofft man auf den Zauber der Adventszeit, der die Menschen doch noch in die Innenstädte locken soll.
Große Hoffnung, große Unsicherheit: Händler blicken angespannt auf die kommenden Wochen

Die Erwartungen für die nächsten Wochen gehen weit auseinander – und könnten kaum kontrastreicher sein. Etwa ein Viertel der Händler rechnet mit einem Umsatzplus. Diese Optimisten setzen auf spontane Einkäufe, steigende Besucherzahlen auf Weihnachtsmärkten und den emotionalen Sog des Schenkens.
Doch dem gegenüber stehen düstere Prognosen: Mehr als die Hälfte der Geschäfte stellt sich auf Verluste ein. Viele befürchten, dass die Online-Konkurrenz erneut das Rennen macht oder dass die Verbraucher aufgrund von Inflation und zurückhaltendem Konsum schlicht knapper kalkulieren.
Damit wird das Weihnachtsgeschäft 2025 zu einer kritischen Nagelprobe für den Einzelhandel im Südwesten. Die Frage lautet: Kippt die Stimmung – oder zündet noch der große Geschenkeschub? Für viele Händler wird der Dezember zur alles entscheidenden Phase. Insider gehen allerdings davon aus, dass der Umsatz rund um den 1. Advent klasse wird, denn die Wetterprognose ist optimal für einen gemütlichen Einkauf.
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