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Fleisch-Marketing: Verleiht eurer Fleischmarke ein Gesicht!

So bringt ihr Fleisch an den Knochen!

Nachdem der Fleischkongress in Bonn und die lange Nacht der Fleischwirtschaft gerade erst vorbei ist, hier ein paar Tipps für die Metzger dieser Welt – und dies auch noch von einer Frau, denken nun bestimmt einige „Eingefleischte“ unter euch.  😉

Wir trauen uns trotzdem. Anbei einige Marketing-Anregungen für Fleischer von Fleischern.

Deshalb: Verleiht eurer Fleischmarke ein Gesicht!

Erzählt eine Story zu eurer Marke, zu euren Spezialitäten! Bindet eure Mitarbeiter als Testimonials und Multiplikatoren ein! Denn keiner ist glaubwürdiger als das eigene Team.

Setzt auf eure Traditionen und ganz persönlichen Geschichten rund ums Fleisch!  Außerdem ist Story-Telling in, die Marke muss erlebbar, spürbar gemacht werden.

Und übrigens: Man sieht es den Fotos an (bzw. das Unterbewusstsein registriert dies), ob es Fotos der eigenen Mitarbeiter sind oder ob die Fotos von einem Bildarchiv gekauft wurden. Hier sollte man Zeit und Geld setzen und die Werbemittel mit den eigenen, persönlichen Fotos gestalten lassen.

Gewinnt die Herzen der kleinsten Kunden!

Wie wäre es mit einer Bastelaktion oder Malwettbewerb für Kinder? Gebt ein gewisses Thema vor, passend zur Jahreszeit, passend zu eurer Jubi-Aktion im Markt, passend zu einem Sportereignis und lasst den Kleinen freien Lauf. Eine gute Resonanz haben diese Aktionen vor allem, wenn sie kurz vor den Ferien veröffentlicht werden, da dies eine willkommene Abwechslung für die Kids ist – und nicht nur für diese. Die Eltern sind dankbar für eine kreative Beschäftigung ihrer Kleinen. Es müssen keine „schweineteuren“ Preise oder Reisen ausgelost werden, ein Event für die Familie kommt immer gut an – sei es im Freizeitpark oder auf einem Bauernhof.

Lasst eure Kunden kreieren!

Fragt eure Kunden! Habt Interesse an eure Kundschaft! Zieht eure Kunden in die Produktentwicklung mit ein! Lasst sie mitkreieren, beispielsweise beim Produkt des Monats… Dies kann das Teilstück betreffen, die Füllung des Bratens, die Marinade der Steaks, u.v.m.
Hierüber kann toll die Regionalität gespielt werden, denn regionale Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden. Und die beste Werbung ist schließlich die Mund-zu-Mund-Werbung der Kunden.

Egal was wir tun oder nicht tun, es hat Auswirkungen, wie wir in den Köpfen der Kunden wahrgenommen werden.
Der Marketing-Prozess verändert sich: Die Richtung ist nicht mehr von innen nach außen gerichtet, sondern von außen nach innen. Der Kunde wird immer mehr Teil der eigentlichen Vermarktung. Also nichts wie ran! Viel Erfolg bei der Umsetzung!

Die Autorin: Managementberaterin & Business Coach Tanja Eggers, ANCORIS Consulting mit jahrelanger internationaler Führungserfahrung in Handel & Industrie als
Marketingleiterin und Category Managerin ppa.

www.ancoris-consulting.de

Beitragsbild: PIxabay CC0 Creative Commons, Bilder Archiv SMI

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