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Chance für Lidl in der City zu wachsen

Chance für Lidl in der City zu wachsen

Ungeahnte Chancen für den LEH

Immobilienmarkt durch Corona mit ungeahnten Chancen. Flächen werden aufgrund der Folgen von Corona frei. Bisher verhinderten hohe Mieten und fehlende Flächen den Einzug des LEH in die City. Das Filialwachstum bei Lidl stagniert seit 7 Jahren. Deshalb ist dies die Chance für Lidl in der City zu wachsen. Schwarz-Gruppe entwickelt auch schon Innenstadt-Konzepte.

Foto: Lidl

Lidl nutzt Wandel in der Innenstadt

Die Frequenz sinkt im innerstädtischen Textilhandel. Deshalb bleiben auch Umsätze aus. Die Folge ist, dass Textilläden schließen. Der Schwarz-Discounter setzt deshalb auch auf freiwerdende Innenstadtflächen. Er beschäftigt sich mit Hightstreet-Lagen an Knotenpunkten mit ÖPNV-Anbindung. Die Zielgruppe ist dabei Pendler und Anwohner. Touristen spielen dabei keine Rolle. Der Umsatz soll sich aus dem Nahbereich generieren. In den europäischen Großstädten klapp das teilweise schon sehr gut. Der “Supernahversorgungsdiscounter” bekommt in Ballungsgebieten eine immer größere Bedeutung.

“obs/Lidl”

Hohe Anforderungen an die Standorte in der City

Lidl hat auch Standorte in der City mit mehr als 800 qm im Blick. Die Anforderungen an die Standorte sind jedoch hoch. Der Kunde will zum Beispiel kurze Wege. Deshalb sind Wege ins Obergeschoss ausgeschlossen. Auch einen 200 Meter langen Fußweg ins Gebäude muss vermieden werden. Zeiten der langen Anfahrtswege sind ebenso vorbei. Auch die Logistik der Warenanlieferung sollte nicht unerwähnt bleiben. Weniger Flächen werden dafür für die Kunden-Parkplätze benötigt. Der bisherige Autokunde wird dann zum Taschenkunden. Der Heimtransport der Waren muss für den Kunden neu definiert werden.

Neue Ausrichtung der Expansion des LEH

Der neue Lidl-Expansionskurs wird durch personelle Veränderungen unterstrichen. Jan Brenn und Maximilian Wiedmann verantworten gemeinsam die Expansion. Durch diese agile Doppelstruktur rückt Lidl näher an den Markt.

Das sind alles neue Herausforderung nicht nur für Lidl. Das Schwesterunternehmen Kaufland sieht ebenfalls einen Trend zu zentralen Lagen. Auch Kaufland profitiert dann von sinkenden Mieten. Die Händler möchten bei anstehenden Revitalisierungen mitmischen. Sie fordern flexiblere und kooperative Lösungen. Jedoch hat Kaufland mit den 92 Märkten von Real erstmal genug zu tun.

Der Umbau der Innenstädte wird durch Corona beschleunigt. Gelingt es dem LEH davon zu profitieren? Sagen Sie uns Ihre Meinung.

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Fotos: Archiv Supermarkt-Inside und Lidl Presse

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