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Veganer sorgen für zweistelliges Wachstum in den USA

Veganer kurbeln die Wirtschaft an

Veganer gehören definitiv keiner Randgruppe mehr an. Deswegen hat die Branchenorganisation Plant Based Foods Association (PBFA) ein Marktforschungsunternehmen um aktuelle Zahlen gebeten. IRI-Partner Spins ist der führende Anbieter von Daten und Erkenntnissen rund um das Thema Bio, Natur und Spezialitäten. Darunter fallen auch die Vegetarier und Veganer. Die neuesten Zahlen in den Vereinigten Staaten von SPINS sind beeindruckend. Das Geschäft mit veganen Produkten boomt in den USA. Die Unternehmen Beyond Meat, Whitewave und Impossible Foods sind u. a. dort geboren. Und die Kunden sind heiß auf diese Produkte.

Handelsumsatz steigt Dank der Veganer

Der vegane Markt beeindruckt mit tollen Wachstumsraten. Nach den neuesten Zahlen ist der US-Vegan-Markt innerhalb eines Jahres von April 2018 bis April 2019 im Wert um 11 Prozent gewachsen. Besonders bemerkenswert, da im gleichen Zeitraum die US-Food-Umsätze insgesamt um nur 2 Prozent gewachsen sind. Der Umsatz mit den pflanzenbasierten Produkten lag bei 4,5 Milliarden USD. Das entspricht in etwa 4 Milliarden Euro und ist eine stolze Summe für diesen Bereich. Spannend auch, dass Veganer in allen Einzelkategorien zulegen konnten.

Vegane Milchprodukte besonders beliebt

Dabei sind die Entwicklungen der Handelsumsätze im Milchbereich am größten. Die Marktforscher berichten von einem Wachstum von 6 Prozent auf insgesamt 1,9 Milliarden USD. Wichtig zu wissen, dass die Handelsumsätze mit der herkömmlichen Kuhmilch um 3 Prozent gesunken sind. Insgesamt machen im Milchbereich die pflanzlichen Produkte 13 Prozent aus. Aber auch andere Segmente wachsen stetig. Während der Wert vom Fleischumsatz um 2 Prozent stieg, konnten die Fleischersatzprodukte um 10 Prozent zulegen. Der Umsatz liegt hier bei inzwischen 801 Millionen USD. Und beim Käse ist der Unterschied noch eklatanter. Mit echtem Käse konnte kein Umsatzplus eingefahren werden. Hingegen wurde mit dem pflanzlichen Käse ein Umsatzplus von 19 Prozent gemacht. Das entsprach dann am Ende 160 Millionen USD.

Die Lebensmittelbranche sollte also mal wieder ganz genau hinschauen, was beim Kunden gefragt ist. Veganer wollen tierfreie Produkte. Dementsprechend sollte das Sortiment angepasst werden. Schreibt uns auf Supermarkt Inside oder bei Facebook was ihr zu den Entwicklungen in den USA sagt. Und vielleicht könnt ihr ja auch Erfahrungen aus Deutschland einbringen.

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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