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Fressnapf verteidigt sein Revier

  • Fressnapf verteidigt sein Revier

Fressnapf auf der Suche nach dem perfekten Dienstleistungskonzept

Fressnapf ist der größte Tierbedarfshändler europaweit. Auf diesem Sockel lässt es sich aber nicht ruhig sitzen. Denn die Konkurrenz schläft nie! Deswegen hat das Krefelder Unternehmen schon in den letzten Jahren immer wieder an seinem Konzept gefeilt. Mit welchen Dienstleistungsangeboten kann der Tierbedarfshändler seine Führung halten? Inhaber Torsten Toeller startet mit einer erneuten Offensive unter der hauseigenen Marke Activet. Das Projekt Activet ist Teil seiner „Challenge 2025“. 20 bis 30 Millionen Euro will Fressnapf jährlich in die Hand nehmen. Dabei soll der stationäre Handel genauso wie der Online-Handel mit neuen Angeboten locken.

Fressnapf fusioniert mit Tierarztpraxen und Kliniken

Die Idee ist, dem Kunden ein attraktives Gesamtpaket anzubieten. Neben Hundekuchen und Katzenstreu kann der Kunde stationär auch gleich die Fellini-Fellpfelge-Salons nutzen. Außerdem sollen Tierarztpraxen und Kliniken an die Filialen gebunden werden. Das Potenzial liegt hier bei 65 bis 70 Prozent der Fressnapf-Standorte. Die Tierhalter können den Einkauf für ihre geliebten Tiere gleich mit der optimalen Versorgung verbinden. Und die jeweilige Filiale von Fressnapf profitiert genauso wie die Praxis. Neben diesem Konzept hat Toeller allerdings nicht vergessen, dass der Online-Handel beim Tierbedarf eine sehr große Rolle spielt. Deswegen verkündete er im März, dass das geplante Expansionstempo der stationären Märkte gedrosselt wird. Bis 2021 soll sich die Filialzahl nicht mehr verdoppeln und auf 700 steigen, sondern 500 sollen erstmal genügen. Die Gelder sollen lieber in die europäische Expansion des Online-Handels fließen.

Zooplus hat online die Nase vorn

Fressnapf mag mit 1,9 Milliarden Euro Umsatz im Jahr Europas Marktführer sein. Aber Online liegt Zooplus an der Spitze. Ohne eine einzige Filiale blicken sie stolz auf einen Umsatz von 1,34 Milliarden Euro. Der Online-Anteil bei den Krefeldern liegt derzeit bei vergleichsweise nur 90 Millionen Euro. Das ist zu wenig, wenn man die Entwicklungen und Prognosen betrachtet. Zooplus schätzt, dass bisher in etwa 3,3 Milliarden Euro mit Tiernahrung im Netz umgesetzt werden. Langfristig rechnen sie aber damit, dass die Umsätze im Online-Handel auf 16 Milliarden steigen werden. Also dringend Zeit für den Fressnapf-Inhaber Toeller zu reagieren. Neben dem Angebot von Produkten könnten mögliche digitale Tierarzt-Sprechstunden, die Vermittlung von Heimtieren oder eine Übersicht zu Hundetagesstätten den Kunden anlocken.

Klar ist auf alle Fälle, dass mit dem Geschäft rund um das Haustier bei den Verbrauchern viel Geld zu holen ist. Was denkt ihr über die Pläne des Marktführers Fressnapf. Wird er sich behaupten können gegen die Konkurrenz? Schreibt uns auf Supermarkt Inside oder bei Facebook zu diesem Thema.

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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