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Bei Edeka Paschmann wird das Handy zum Scanner

Edeka Paschmann geht im September in die Testphase

“Zeit ist Geld”. Dieses Zitat ist für den Kaufmann aus Mülheim an der Ruhr keine Floskel sondern erklärtes Unternehmerziel. Bei Paschmann wird das Handy zum Scanner. Gerade beim Kassier-Vorgang sieht der technikbegeisterte Edeka-Selbstständige hier große Möglichkeiten. Denn mit dem Selfscanning-Verfahren entfallen das Aufladen auf das Band genau so, wie das Scannen durch die Kassiererin und das Einpacken. Wenn dann für die Kunden, die das System nutzen, eine extra SB-Kasse zur Verfügung steht, ist der Zeitspar-Faktor wirklich enorm. Das freut den Kunden, der sich lange Wartezeiten an der Kasse erspart. Ebenso erfreut ist aber auch der Kaufmann, der im Kassenbereich erheblich Kosten einsparen kann.

150 Testkunden machen ihr Smartphone zum Scanner. Wie funktioniert das?

Das von Falk Paschmann eingesetzte System basiert auf einer vom Bonner Start-up Snabble entwickelten App. Diese läuft auf Apple iOS genau so, wie auf Google-Android. Beim Gang durch den Markt scannt der Kunde den EAN-Code seiner ausgewählten Produkte mit dem eigenen Handy. Danach kann er sie direkt in seiner Einkaufstasche verstauen. Am Ende des Einkaufs bedient der Kunde einen auf dem Handy erscheinenden Bezahl-Button. Die App erzeugt aus allen Scans des Einkaufs einen QR-Code. Diesen hält der Kunde an der SB-Kasse unter den Scanner und bezahlt wie gewohnt. Dadurch spart der Kunde eine Menge Zeit und kommt sicherlich gerne wieder. Ebenso steigt die Produktivität der Kasse deutlich.

Bei Paschmann wird das Handy zum Scanner. Ein Pilotprojekt für die Branche?

Zumindest erfährt der Edeka-Kaufmann eine breite Unterstützung für sein Projekt. So unterstützt die Großhandlung Edeka Rhein Ruhr die Self-Checkout-Variante. Sie stellt die nötigen Stammdaten bereit und ist an den Ergebnissen als Basis für eine mögliche Investitionsentscheidung interessiert. Mit neun Märkten und einem Jahresumsatz von 100 Millionen Euro ist Paschmann schließlich einer der umsatzstärksten selbstständigen Händler in der Region und in ganz Deutschland. Außerdem gilt er als ausgewiesener Technologie-Pionier. Doch auch weitere Edeka-Händler engagieren sich in Sachen Self-Scanning per Smartphone. So Edeka Grosjean und Edeka Prechtl aus der Region Südbayern. Europaweit nutzen es Coop Schweiz und Albert Heijn, jeweils mit mehreren hundert Filialen. In einer Testphase befinden sich Tesco, Sainsbury´s, Kaufland, Lidl, Penny (Rewe International) und Colruyt (Spar Belgien). Insgesamt herrscht für dieses System jedoch noch sehr ganz viel Luft nach oben.

Welche Chancen seht Ihr für das Self-Checkout? Diskutiert mit uns auf Facebook.

Bilder: Redaktion Supermarkt Inside

 

 

 

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