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Frischfisch in Bedienung, Pflicht oder Kür?

Sendet Neptun den Umsatz- und Ertrag- Schub aus der See?

Ab einer Verkaufsfläche von über 1500 qm verkaufen die Vollsortimenter in der Regel Frischfisch in Bedienung.

Allerdings haben wir bei unseren viele Store Check Reisen sehr große Unterschiede in der Betreibungs-Qualität gesehen. Wir wollen mit diesem Bericht dazu beitragen, die unternehmerische Endscheidung für Frischfisch in Bedienung fachlich und moralisch zu unterstützen.

Wenn Fisch in Bedienung, dann aber richtig:

Mit einer gut geführten Fischtheke haben wir große Chance unseren gesamten Markt vom Einkaufsniveau gesamtheitlich anzuheben. Denn unsere Bedienungstheken Kunden und ganz besonders dem Frischfisch- Kunden sind in der Regel bereit, etwas mehr Geld für ihren Einkauf auszugeben. Oftmals handelt es sich bei dieser Kunden-Gruppe um Foodies, diese Kunden sind bereit für gute Lebensmittel in toller Qualität mit perfekter Frische auch den notwendigen Preis zu zahlen. Genau das wollen wir mit unserem gut geführten Markt auch in der Gesamtleistung erreichen. Höhere Umsatzanteile außerhalb des Aktionsgeschäftes mit auskömmlichen Spannen und im breiten Sortiment erzielte Umsätze.

Jedenfalls ist die notwendige Ernsthaftigkeit im Frischfisch-Geschäft von großer Bedeutung. Die Investitionen in Theke, Ladenbau und Hygiene sind erheblich, da muss sich auch der Chef regelmäßig einbringen. Da ist es von absoluter Priorität, dass Top-Mitarbeiter diesen Bereich betreuen. Denn Fehldispositionen, Probleme mit der Frische oder Verkäufe von nicht einwandfreier Ware sind der Untergang der Frischfisch-Theke und können dem ganzen Markt reichlich Image kosten. Aus diesem Grund sollte es für das Frischfisch-Team ein einfaches Anreiz-System geben. Mit dem Ziel, diese Mitarbeiter langfristig für den Job zu motivieren. Zudem ist auch nicht so angenehm nach einem Arbeitstag hinter der Fischtheke (gut riechend) mit dem Bus nach Hause zu fahren.

Ebenfalls ist es von größter Bedeutung für seinen Markt die richtige Sortiments-Struktur und Angebots-Vielfalt zu entwickeln. Da das Wochenend-Geschäft ein ganz anderes Angebot vertragen kann als der Wochenanfang, aber auch hier kann man gute Umsätze generieren. Obendrein gibt es noch die vielen Saisons, die man voll ausnutzen kann mit einem ordentlichen Umsatzpotential.

Um den Erfolg an den Theken abzusichern, nun unsere “10 No-Go’s” an den Bedienungstheken.

1. Märkte, die am Wochenanfang die Hälfte der Theken nicht mit Ware belegen.

2. Theken, die nur mit unaufgeschnittener, verpackter Lagerware belegt sind.

3. Auslagen, in denen sich nur ein Grundsortiment (Einstiegs-Preislagen) befinden.

4. Theken ohne Personal.

5. Wenn an den Hot-Days der Woche die Kunden vor der Theke warten und die Abwicklung nicht funktioniert.

6. Bedienungspersonal, das sich mit dem Sortiment nicht auskennt.

7. Schneide/Lege-Technik entspricht nicht der Ware.

8. Hochwertige Ware wird lieblos in die Verpackung gestopft.

9. Hygiene wird nicht eingehalten.

10. Frische wird manipuliert.

Die 10 vorgenannten Punkte sind unter allen Umständen zu vermeiden, zumal das Ergebnis daraus nur Ärger mit sich bringt.

 

Die Theken hatten im Lebensmittelhandel schon immer eine besondere Bedeutung, deshalb bitten wir euch um Erfahrungsberichte, Bilder und Meinungen zu diesem wichtigen Thema. Bitte kommentiert hier…

Fotos: SMI

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