Prepaid- und Geschenkkarten haben sich im deutschen Lebensmitteleinzelhandel leise nach vorne geschoben.

Was früher als Randartikel galt, wird heute gezielt eingesetzt, um Kaufanreize zu schaffen und Zusatzumsätze zu generieren. Der Impuls kommt nicht nur von der Technik, sondern aus dem Alltag der Kundinnen und Kunden.
Denn Konsum ist 2026 stärker durch Planung geprägt. Steigende Preise, neue Zahlungsgewohnheiten und digitale Nutzungsszenarien verändern, was an der Kasse funktioniert. Genau hier setzen Prepaid- und Geschenkkarten an – und entfalten Wirkung, wenn sie richtig platziert sind.
Marge, Platzierung und Diebstahlschutz
Prepaid- und Geschenkkarten funktionieren am besten dort, wo sie sichtbar sind, ohne den Kassenfluss zu stören. Gleichzeitig spielen Marge und Diebstahlschutz eine Rolle, etwa durch Aktivierung erst beim Bezahlen.
Interessant ist der Blick über den LEH hinaus: Prepaid wird längst auch für digitale Freizeitangebote genutzt, von Streaming bis Gaming. In diesem Kontext informieren sich Nutzer über Zahlungswege für Online-Unterhaltung, etwa wenn sie Plattformen wie die besten Casinos ohne LUGAS vergleichen, bei denen flexible Prepaid-Optionen gefragt sind. Für den Handel zeigt das, wie universell einsetzbar Guthabenkarten geworden sind.
Nachfrageentwicklung bei Prepaid-Produkten
Die Nutzung von Prepaid-Karten ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine Reaktion auf angespannte Budgets. Viele Verbraucher greifen bewusst zu Guthabenlösungen, um Ausgaben zu kontrollieren und Überschuldung zu vermeiden. Das erklärt, warum Prepaid im LEH zunehmend als alltägliches Zahlungs- und Konsumwerkzeug wahrgenommen wird.
Belastbare Zahlen unterstreichen das: Laut einer Opinium-Umfrage nutzten 26 % der Deutschen Prepaid-Karten, ein Anstieg von 62 % seit Beginn der Lebenshaltungskostenkrise. Für Märkte bedeutet das zusätzliche Frequenz durch wiederkehrende Käufe kleiner Beträge.
Kundenmotive jenseits klassischer Gutscheine

Geschenkkarten sind heute mehr als Notlösungen für Feiertage. Sie werden gezielt gekauft, um Wahlfreiheit zu schenken oder digitale Services unkompliziert zu bezahlen. Parallel wächst die Erwartung an moderne Zahlverfahren im stationären Handel.
Wie stark dieser Anspruch ist, zeigt eine GfK-Studie: 89 % der Deutschen erwarten Kartenzahlung im Handel, und 39 % haben schon ein Geschäft verlassen, das nur Bargeld akzeptierte. Prepaid-Karten passen exakt in dieses Bedürfnis nach Flexibilität.
Relevanz für Sortiments- und Kassenstrategie
Für Marktleiter und Kaufleute stellt sich weniger die Frage nach dem Ob, sondern nach dem Wie. Welche Anbieter passen zur Kundschaft, welche Karten drehen schnell, und wo lassen sich Impulskäufe auslösen? Digitale Geschenkkarten und Incentive-Formate eröffnen zusätzliche Erlöspfade.
Dass sich der Aufwand lohnt, zeigt die Marktdimension: Ein Marktbericht zum Geschenkkartenmarkt prognostiziert für 2026 weltweit rund 540 Mrd. USD Umsatz. Wer Prepaid- und Geschenkkarten strategisch ins Sortiment integriert, stärkt nicht nur die Kasse, sondern auch die Kundenbindung im Alltag.
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