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Höchste Flächenproduktivität in Deutschland? Spar Express!

Auf dem Bahnsteig Nr. 14 im Hamburger Hauptbahnhof liegt ein Spar Express.

Immer wieder stoßen wir an verschiedensten Standorten auf das Filial-Format “Spar Express“.

Eigentlich wurde ja die gesamte Spar und damit das deutsche Handelsgeschäft von der Edeka schon vor vielen Jahren übernommen. Wo kommen jetzt die Spar Express Märkte her? Eine der stärksten Spar-Organisationen liegt in Salzburg/Österreich, da war es für uns logisch, dass die Salzburger einen geheimen, unauffälligen Rollout in Deutschland gerade durchziehen. Erst in Bahnhöfen und Flugplätzen und dann eine nationale Invasion.

Spaß beiseite:

Das sehr pfiffige relativ neue Handelskonzept Spar Express kommt mal wieder vom deutschen Marktführer, der Edeka.

Offensichtlich haben sich einige Macher in Hamburg überlegt, mit einem neuen Kleinst-Flächenformat weitere Nischen in der deutschen Handelslandschaft zu schließen.

Erstaunlicherweise wurden nicht die Experten der LEH-Sparte vom Vorstand beauftragt hier aktiv zu werden, sondern die Kollegen vom Edeka-Foodservice, die eigentlich die Spezialisten für die C+C Großmärkte sind.

Store Check auf dem Bahnsteig 14

Wir konnten unseren Store Check Kandidaten erst gar nicht finden, da gefühlt hunderte Kunden vor der Ausgabe und im Laden standen. Aber da war er dann –  ca. 80 qm groß ist die Verkaufsfläche. Ein schicker, fast komplett aus Glas bestehender Kubus mit einer überproportionalen Glasschiebetür sind die ersten Merkmale. Auf der Südseite der modernen Handelseinrichtung befindet sich ein Kiosk ähnliches Warenausgabe-Fenster. Aus diesem werden frische Backwaren und Snacks verkauft sowie heiße Getränke. Im Markt/Laden werden schwerpunktmäßig Getränke aller Art verkauft. Der Großteil dieser Artikel sind für den Sofortverzehr vorgesehen und dementsprechend gekühlt platziert. Allerdings gibt es auch eine kleine Obstabteilung, sowie diverse Fastfood-Produkte aller Art im Angebot.

 

Multitasking Arbeitsplatz bei Spar Express.

Der einzige Mitarbeiter auf der Fläche hat die Möglichkeit, sich in alle Aufgabenfelder einzubringen oder anders gesagt, er macht alles. So verkauft er am Fenster, kassiert und bedient im Laden und das alles an einem gut konzipierten Multitasking-Arbeitsplatz. Allerdings ist dieser Job nur was für Mitarbeiter, die etwas stressresistenz sind. Allerdings gehen wir davon aus, dass dieses Konzept sehr auf Produktivität ausgerichtet ist. So müssen die Betreiber den Markt voll nach dem Fahrplan der DB betreiben und dementsprechend die Frequenz auf dem Bahnsteig für sich optimal nutzen und dies geht nur, wenn die Mitarbeiter hier voll eingebunden werden.

Jedoch ermöglicht die exklusive Lage des Standortes auch überproportionale Produktivitäten und Spannen zu generieren. Also, stimmt der Standort, können tüchtige Spar Express Kaufleute wohl gutes Geld verdienen.

Fazit:

Tolles Konzept für die Expansion in “Hoch-Frequenz-Lagen”, für agile Kaufleute, die unerschrocken sind.

Wer von euch kennt Spar Express, hat dort schon eingekauft oder sogar gearbeitet? Bitte kommentiert hier…

 

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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