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Tchibo will 100 Prozent Nachhaltigkeit bei Textil.

Der Hamburger Kaffeeröster hat das Ziel einer zu 100 Prozent nachhaltigen Geschäftstätigkeit ausgelobt.

Der Nonfood Bereich ist für den Kaffeeröster aus Hamburg ein wichtiger Beitrag zum Geschäftsmodell. Immerhin werden hier ca. 60 Prozent der Erlöse bei Tchibo erzielt. Nicht verwunderlich also, dass sich die Hanseaten gerade um diesen Bereich intensiv kümmern. Seit Jahren schon setzt man hier auf Nachhaltigkeit. Tchibo will 100 Prozent Nachhaltigkeit bei Textil erreichen. Aus den eigenen Reihen heraus wird dabei natürlich mit den hanseatischen Kaufmanntugenden argumentiert. Durchaus ehrenhaft für einen Familienbetrieb mit solch langer Tradition. Aber natürlich werden die Bemühungen um Nachhaltigkeit auch von den veränderten Verbrauchereinstellungen beeinflusst. Nachhaltigkeit ist in. Und Tchibo will da ganz vorne mit dabei sein.

Das Ziel: Tchibo will 100 Prozent Nachhaltigkeit bei Textil.

In Umfragen geben ca. 75 Prozent der Deutschen an, Nachhaltigkeit sei bei Mode wichtig. Komischerweise kaufen sie dann doch das Billig-T-Shirt für 4,99 Euro. Diesem Paradoxon versucht sich Tchibo zu stellen, indem es nachhaltige Mode zum Mainstream macht. Das Konzept der Hanseaten heißt “Empowerment”. Es reicht nicht, die renommierten Hersteller schöne Zertifikate und Selbstverpflichtungen  unterschreiben zu lassen. Viel mehr muss vor Ort agiert werden. Tchibo arbeitet intensiv daran, die Arbeiter vor Ort stark zu machen und ihnen einen geschützten Raum zu verschaffen. Dies ist natürlich ein langwieriger Prozess an dem Tchibo schon seit zehn Jahren arbeitet und noch lange arbeiten wird.

Qualität statt Masse. Teilen statt haben.

Jeder Deutsche kauft im Schnitt 60 Kleidungsstücke pro Jahr. So manches davon wird tatsächlich nur ein oder zwei Mal getragen. Da will Tchibo dagegen halten. Zum einen mit guter Qualität und Langlebigkeit. Ungefähr 80 Prozent der verkauften Textilien sind aus nachhaltiger Baumwolle gefertigt. Ein Großteil davon aus Bio-Baumwolle. Zum zweiten setzen die Kaffeeröster auf ihr Projekt Tchibo Share. Bei Baby- und Kinderkleidung sowie bei Bekleidung für Schwangere hat der Kunde dabei die Möglichkeit, Textilien so lange zu tragen, wie sie passen und dann zurück zu geben. Also leihen statt kaufen. Mit Sicherheit ein toller Ansatz zum Thema Nachhaltigkeit.

Tchibo will 100 Prozent Nachhaltigkeit bei Textil. Doch was will der Kunde?

Zum einen stehen die Eigentümer nach wie vor hinter dem Ziel und nehmen dabei sicherlich auch Gewinnachteile in Kauf. Zum anderen ist  Tchibo aber auch ein Unternehmen mit Verantwortung für mehr als 12000 Mitarbeiter weltweit. Es muss also wirtschaftlich gearbeitet werden. Deshalb sucht man ständig nach innovativen Lösungen, um die Begehrlichkeiten nach nachhaltigen Produkten bei den Kunden zu wecken. Der Kunde soll nicht erzogen werden. Das geht meistens schief. Es muss also unentwegt versucht werden, den Kunden vom Thema Nachhaltigkeit zu überzeugen. Doch letztendlich entscheidet der Kunde selbst.

Wie wichtig ist für Euch das Thema Nachhaltigkeit im Nonfood-Bereich? Diskutiert mit uns auf Facebook.

Bilder: Supermarkt Inside

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