Seit einigen Jahren greifen deutsche Supermärkte spürbar stärker zur Datenanalyse, um das Einkaufen runder, manchmal auch nur ein bisschen reibungsloser zu machen.

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Personalisierte Angebote und Technologie im Alltag
Täglich laufen Millionen Transaktionen durch die Systeme, aus denen Märkte zunehmend feinere Profile ableiten. Laut einer PwC-Untersuchung von 2023 erhalten fast 60 Prozent der Kundschaft inzwischen regelmäßig personalisierte Rabatte und Empfehlungen, ob in der App, per Mail oder direkt an der Kasse. Möglich machen das Algorithmen, die Bon-Daten, Kundenkarten und Verhalten zusammenführen und darin Muster vermuten.
Ähnlich wie beim Online Casino online, wo gezielt auf die Präferenzen der Nutzer eingegangen wird, optimieren Supermärkte so das Einkaufserlebnis. Besonders Menschen sprechen darauf an, so wird es häufig berichtet. In einer IFH-Köln-Umfrage 2024 sagten 54 Prozent der 18- bis 30-Jährigen, sie kauften gerade wegen solcher Angebote regelmäßig im selben Markt ein. Für die Händler rechnet sich das wohl: mehr Bindung, oft auch ein etwas vollerer Warenkorb, wenn man den Zahlen trauen mag.
Effizientes Ladenlayout und stressfreies Einkaufen
Aus Bewegungsdaten und Verweilzeiten lassen sich Engpässe im Markt ableiten, nicht perfekt, aber zunehmend brauchbar. Statista meldete im März 2024, dass über 40 Prozent der großen Ketten in Sensorik und Tracking investieren, um Verhalten im Laden anonym zu messen. Solche Systeme erkennen Bereiche mit Schlangenbildung oder Regale, an denen die Wartezeit hoch ist. Das Ergebnis sieht man an kürzeren Kassenzeiten; häufig werden stark gefragte Produkte näher an Laufwegen platziert, die eben funktionieren.
Für viele bedeutet das weniger Stress und ein schnelleres Durchkommen. Zusammen mit digitalen Helfern, etwa Einkaufslisten in der App und kleinen Echtzeit-Angeboten aufs Smartphone, steigt die Zufriedenheit spürbar. Probleme wie Engpässe oder verwirrende Wege werden mittlerweile binnen Tagen erkannt und behoben, zumindest laut Handelsverband, der darin eine dynamischere, stärker kundenorientierte Marktsteuerung sieht.
Marketingstrategien für verschiedene Zielgruppen

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Mit moderner Analyse lassen sich Zielgruppen fein segmentieren, manchmal vielleicht zu fein, aber es eröffnet Spielräume. Märkte können Kampagnen passgenauer zuschneiden und Budgets dorthin schieben, wo die Trefferwahrscheinlichkeit höher scheint. Ältere reagieren weiter gut auf Prospekte; Personen erreicht man überwiegend digital. GfK ermittelte Anfang 2024, dass segmentierte E-Mail- und Social-Kampagnen die Conversion-Rate im Schnitt um 17 Prozent erhöhten.
Zusätzlich helfen Prognosen, Aktionen zu bewerben, wenn die Besuchswahrscheinlichkeit am größten ist. Viele Händler setzen dafür Machine Learning ein, um Verhalten in Aktionszeiträumen zu schätzen und Anreize zu timen, ähnlich wie bekannte Bonusprogramme im Online Casino-Bereich. Langfristig zeigen die Daten, wo Sortiment und Service Lücken haben, wobei die Kunst am Ende in der richtigen Interpretation liegt.
Digitale Services und neue Technologien
Digitale Angebote wachsen, um Online und Filiale besser zu verzahnen. Omnichannel-Strategien, digitale Rezepte Verfügbarkeitschecks, teils auch Augmented Reality, kommen schrittweise an. Bitkom Research meldete im April 2024, dass 49 Prozent der befragten Supermärkte Zusatzservices anbieten, die online starten und offline enden. Man kann Artikel reservieren und vor Ort abholen; Kundenkonten funktionieren standortübergreifend. In einigen Modellfilialen gibt es AR-Tests: Apps zeigen Zusatzinfos, Herkunftsdaten oder Inhaltsstoffe in Echtzeit und schlagen Rezepte passend zum Wageninhalt vor.
Laut EHI fördert das die Bindung und unterstützt das Bewusstsein für nachhaltige, gesunde Entscheidungen, wenn auch nicht bei allen gleichermaßen. Die Tendenz wirkt klar genug: Wer Service und Technologie klug verknüpft, hebt sich spürbar ab, manchmal leise, manchmal deutlich, selten ganz ohne Reibung.
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