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REWE stärkt Frauen im Kaffeeanbau

REWE stärkt Frauen im Kaffeeanbau
Bohnen für REWE Bio Caffè Crema Pads stammen von Flächen, die nur Bäuerinnen gehören

Mit den REWE Bio Caffè Crema Pads bietet REWE erstmals Kaffee an, der ausschließlich von Frauen angebaut ist. Die Arabica-Bohnen, Fairtrade-zertifiziert und aus Bio-Anbau, stammen aus der Region Chanchamayo im Herzen Perus. Von Kaffeegärten, die nur Frauen gehören und von ihnen bewirtschaftet sind. Die gesamte Rohkaffeeproduktion wird von Frauen organisiert.

Harte Arbeit auf den Feldern, wenig Geld und häufig allein in der Fürsorge für die Familie: Frauen sind vor allem in armen Ländern gegenüber Männern benachteiligt. REWE setzt sich mit zahlreichen Projekten dafür ein, die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in den Wertschöpfungsketten zu verbessern. Ein Beispiel ist das Projekt “Café Mujer” – auf Deutsch “Frauenkaffee” – der Fairtrade-zertifizierten Kooperative “Valle de Ubiriki”, das REWE exklusiv unterstützt. Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler verfolgt damit die Ziele, Frauen in den Erzeugerländern für Kaffee in ihren Rechten zu stärken und ihre ökonomische Teilhabe zu fördern. REWE garantiert den 120 Frauen der Kooperative die komplette Abnahme ihrer Jahresproduktion zum Fairtrade-Mindestpreis. Zudem erhält die Kooperative die Fairtrade-Prämie für Projekte vor Ort. Die REWE Bio Caffè Crema Pads tragen neben dem Bio- und Fairtrade-Siegel auch das PRO PLANET-Label “Für bessere soziale Bedingungen”. Sie sind ab sofort bundesweit in REWE-Märkten erhältlich.

Gerade auf dem Land in Peru sind die Armutsraten sehr hoch.

Vor allem Frauen besitzen in der patriarchalisch geprägten Gesellschaft häufig wenig Land und Kapital und sind durch den schlechten Zugang zu Bildung in ihren Entwicklungschancen benachteiligt. “Café Mujer” hingegen stärkt die eigenverantwortliche Wertschöpfung, bietet Weiterbildungsmaßnahmen und fördert die Möglichkeit des Erwerbs von Grundbesitz. Damit einhergehend wird die wirtschaftliche sowie rechtliche Position der am Projekt teilnehmenden Frauen deutlich verbessert. Sie erzielen eine größere monetäre Unabhängigkeit und soziale Absicherung, wovon auch ihre Familien profitieren. Die langfristig angelegte Zusammenarbeit mit REWE ermutigt fortwährend weitere Frauen, sich dem Projekt der Kooperative anzuschließen. Sind die Erntemengen größer, als für die REWE Bio Pads benötigt kann man die überschüssigen Bohnen in anderen Kaffeeartikeln der REWE-Eigenmarken verarbeiten. Damit schafft REWE große Wachstumsperspektiven für die Projektbeteiligten.

Fairtrade-Prämien

Die Fairtrade-Prämien finanzieren Schulungen der Frauen und werden für Verbesserungen der Familieninfrastruktur eingesetzt. Außerdem ist der Aufbau einer  eigenen Röstkaffeemarke für den heimischen Markt geplant

Das Projekt “Café Mujer” verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zur Unterstützung der Frauen. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden Anlagen zur Herstellung von organischen Düngemitteln gebaut und einheimische Bäume in den Kaffeegärten der Bäuerinnen gepflanzt. Letzteres hat viele Vorteile: Der Schatteneffekt hemmt das Unkrautwachstum, erhöht die Bodenfruchtbarkeit, erhält die biologische Vielfalt auf den Flächen und schafft weitere Einkommensquellen. Außerdem werden vielfältige, von Fairtrade organisierte Workshops angeboten, etwa zur Nacherntebehandlung der Kaffeebohnen und anderen betrieblichen Praktiken sowie zur Förderung der Bäuerinnen in Qualifikationen zu Führung, Selbstvertrauen oder Kommunikation. Der direkte Anschluss an die Kooperative Ubiriki ermöglicht den Frauen kostengünstig auf die bestehende Infrastruktur zuzugreifen.

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Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

Content: Pressemeldung Rewe Markt GmbH vom 14.10.2021

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