Saison

Weihnachten ist vorbei, alle sind traurig…

Das turbulente Weihnachtsgeschäft im unfassbaren Corona-Jahr ist vorbei, jetzt kommt hoffentlich etwas Zeit um nach vorne zu blicken.

Weihnachten ist schon wieder vorbei!

Allerdings war das von allen mit Spannung erwartete Weihnachtsgeschäft durch die andauernde Corona-Pandemie und die damit zusammenhängenden Ausgangs-Beschränkungen extrem unübersichtlich verlaufen. Nach dem langem Corona-Sommer, mit schönen Tagen bis weit in den Oktober, gab es in den Saisonregalen enormen Umsatzbedarf. Denn der übliche Saisonauftakt für Lebkuchen und Herbstgebäck im September kam nur sehr schleppend ins laufen. Die Kunden hatten ofensichtlich andere Bedürfnisse. Dementsprechend traurig waren die Umsätze im gesamten Food-Saisonsortiment in der ersten Phase.

Die Warenverfügbarkeit bei den Grundnahrungsartikeln sowie bei Hygienesortimenten hatte höchste Bedeutung

Die Verbraucher waren in diesem Weihnachtsgeschäft sehr verunsichert und sorgten permanent dafür das die Bestände zuhause nicht in den kritischen Bereich absackten. Demzufolge kamen die Kunden öfter in die Märkte und sorgten für reichlich Frequenz. Jedoch das klassische Food Saison-Sortiment konnten wir bei fast allen Händlern noch in den letzten Tagen in großen Mengen sehen. Vor allen die großen Discounter Aldi, Lidl, Netto und Kaufland hatten noch in den letzten Tagen vor Heiligabend ordentliche Bestände. Es standen noch reichlich weihnachtliche Süsswaren in den Regalen. Allerdings hat das Geschäft der letzten Tage vor dem Fest bei vielen Händlern für reichlich Entspannung  gesorgt.

Es gibt noch reichlich Saisonware in den Märkten

Wir werden auf jeden Fall in den nächsten Wochen die Augen offen halten, und schauen wie lange uns die Weihnachtsmänner mit roten Etikett von Lindt, Milka und Co. noch in das neue Jahr begleiten.

Frühe Preissenkungen mussten nur sehr selektiv helfen

Die Macher in den großen Handelszentralen haben in diesem Jahr keine kalte Füße bekommen und mussten demzufolge den Rotstift nur sehr selektiv ansetzen. Gerade die vor genannten Discounter, die gigantische Mengen an Weihnachtssüsswaren in Eigenmarken und Marken im Vorfeld disponieren mussten, haben vom guten grundsätzlichen Umsatz im Corona-Jahr-Jahr partizipiert. Jedoch war der Bestand in den letzten Tagen noch recht ordentlich.

Weihnachten, an den Theken war echt was los…

Gerade in den letzten Tagen vor dem Fest wurden die Bedienungstheken aller Händler, die solche haben und dementsprechend betreiben, von den Kunden massiv belagert. Sämtliche Theken-Sortimente wurden in den Wochen vor dem Fest voll in Szene gesetzt. In der wöchentlichen Handzettel-Werbung bei EDEKA und REWE, hatten wir das Gefühl das sich mittlerweile, jeder angeschlossene Kaufmann, in Richtung KaDeWe zu entwickeln hat. Edelste Artikel in internationaler Ausstattung wurden national angeboten.

Theken auf “Weltstadt-Niveau”

So konnten wir z.b. feinstes Bündnerfleisch frisch und optimal aufgeschnitten bei einem Rewe-City, in einem kleinen Ort bei Dorsten einkaufen. Um so überraschender war auch die Leistung an den Theken. Oftmals waren diese in der Vergangenheit ohne Personal oder nur langweilig mit Ware belegt. Allerdings war das in den letzten Wochen, fast durch die Bank bei fast allen Händlern anders. Die Bedienungstheken waren einfach klasse und die Mitarbeiter haben sich wirklich toll für Ihre Unternehmen eingesetzt und die Umsätze eingefahren, die einzufahren waren. Die gute Umsatzentwicklung der letzten Monate hat offensichtlich die nötigen Personalkosten-Budget angepasst.

Somit ist Weihnachten im Corona-Jahr 2020 passe. Für den LEH endet in den nächsten Tagen ein ganz besonders und anspruchsvolles aber erfolgreiches Geschäftsjahr.

Wir lief bei euch das Jahresendgeschäft?

Bitte schreibt uns indes auf Supermarkt Inside oder bei Facebook.

 

Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

 

Serien Navigation<< Wir wünschen, FROHE WEIHNACHTEN

Trend

Nach Oben