Werbung
Wissensaustausch

Die Pappe muss raus aus dem Markt, aber wie?

Der scheinbare Nebenprozess mit der Pappe.

Neben der Warenverräumung erfordert auch die Entsorgung der Umverpackungen viel Zeitaufwand in den Supermärkten/Discountern. Je nach Handelskette auch „Abschachteln“, Abpappen“ oder „Pappe ziehen“ genannt, geht es eigentlich immer (nur) um das eine. Wie bekomme ich so schnell wie möglich die überschüssige Pappe in ein Transportbehältnis und zum Filiallager bzw. zur Rampe und dann ab in den Container.

Ohne Kundenbehinderung

Im Verkauf darf natürlich der normale Betrieb nicht oder nur so wenig wie möglich gestört werden. Die Kundschaft zeigt wenig Verständnis für zugestellte Regale und Behinderungen beim Einkaufen. Gerade bei kompletten Verräumtrupps blockieren bereitgestellte Paletten und die Pappe/Folie teilweise ganze Gänge.

Im EKW hygienisch bedenklich

Eine einfache Lösung verheißt die Nutzung der eigenen Einkaufswagen. Sie passen eigentlich immer in den Gang und lassen sich leicht handeln. Anderseits verbietet sich diese Handhabung wohl aus hygienischen Gründen. Es entsteht der subjektive Eindruck bei den Kunden, dass in den gleichen Einkaufswagen ihre Einkäufe liegen. Deshalb verzichten/verbieten verschiedene Händler dieses Vorgehen und das ist nur richtig so. Hochwertige Lebensmittel sollten die Kunden nicht in einem Abfall(Einkaufs)wagen transportieren müssen.

Mittlerweile beobachten wir die unterschiedlichsten Lösungsansätze, insbesondere bei den Handelsketten.
Zunächst wäre da die Weiterentwicklung der oftmals in der Vergangenheit genutzten Gitterboxen.
In der Schwarzgruppe gibt es dazu zwei neue Varianten, die sich insbesondere durch die Höhe unterscheiden. Fast möchte man meinen, dass die Großfläche auch die höheren Boxen benötigt. Aber natürlich hängt das vielmehr mit den Folgeprozessen an der Rampe zusammen. Sind hier die Papp-Pressen mit der Hebe-/Kipptechnik ausgestattet, macht sich das mühsame Entladen, insbesondere aus Boxen mit hohen Seitenwänden überflüssig.

Eine ganz andere Variante zeigt sich bei Aldi. Aus den Drahtwandungen entstehen leichtgewichtige Materialien. Ebenfalls verzichtet der Discounter komplett auf Räder. Das Behältnis ziehen die Mitarbeiter einfach über den Boden. Dazu dienen zumeist Schlaufen oder auch einfache Aussparungen an den Seiten. Sogar eine Doppelvariante scheint im Einsatz zu sein. Hier handelt es sich allerdings dann doch um eine rollbare Palette mit Behälter zur Entleerung der Leergutautomaten.

Falten/Reißen oder am Stück?

Eine immer wieder untersuchte Frage bleibt: Sollten die Kartons vor Ort, also noch am Regal zerlegt und auf minimales Volumen reduziert werden? Oder spart man am meisten Zeit und Aufwand, wenn die Umverpackung einfach in den Behälter geworfen wird? Schon oft beschäftigten sich die Prozessoptimierer des Handels mit dieser Frage. Nichtdestotrotz finden sich beide Varianten im Einzelhandel nach wie vor nebeneinander.

Welche Variante setzt ihr in eurem Markt ein. Gebt uns euer Feedback und/oder macht bei unserer Umfrage mit, die in den nächsten Tagen bei Facebook startet.

Beitragsbild und Bilder: Archiv Supermarkt Inside

Serien Navigation<< Frosch macht Plastikmüll zum PolitikumGelbe Tonne rettet unseren Planeten >>
Werbung
Kommentieren

Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Werbung

Trend

Werbung
Nach Oben