Praxis-Tipps

Ab jetzt ist Hot-Day, noch 4 Tage bis Heiligabend

Das finale Weihnachtsgeschäft nach dem 4. Advent, mit der besonderen Corona-Konstellation bedeutet, ab sofort haben wir nur noch Hot-Day in den Filialen!

Die nun vor uns liegenden Verkaufstage sind eigentlich alles nur noch Hot-Day und werden es echt in sich haben. Denn am Donnerstag ist Heiligabend demzufolge ist das 4. Adventswochenende schwächer ausgefallen und die darauf folgende Tage bis Weihnachten werden dafür unfassbar intensiv. Hinzu kommt der Lockdown der dafür sorgt das viele Geschäfte geschlossen bleiben müssen. Dem entsprechend wollen und werden die Kunden in den verbleibenden Tagen in den geöffneten Märkten einkaufen was das Zeug hält. Hinzu kommt die Ungewissheit zum gesamten Thema Corona. Das bedeutet für alle LEH-Kaufleute, die guten Vorbereitungen der letzten Wochen müssen jetzt ein weiteres Mal greifen. Dem zu Folge muss auf der Fläche auch alles klappen und die Mannschaft im Markt muss in diesem schweren Jahr ein weiters Mal alles geben. Unmittelbar nach dem Weihnachtsgeschäft folgt dann das “gebremste Silvester” mit der anschließenden Mehrwertsteuererhöhung. Es bleibt definitiv anspruchsvoll bis zum Schluss im Jahr 2020 für alle Mitarbeiter im deutschen Lebensmitteleinzelhandel.

Heute haben wir unsere populäre kleine Hilfsliste für euch wieder dabei!

Hier die wichtigsten Punkte aus unseren Checklisten extra für euch zusammengestellt. Auch ganz kurzfristig könnt ihr mit dieser Liste noch einiges verbessern und nach steuern.

10 Top Check-Punkte für die Hot-Day Phase:

  1. Schon heute die Verteilung der Kunden zu vergleichbaren Feiertagskonstellationen aus dem Kassensystem ziehen. Überprüfe auf dieser Basis deine Einsatzpläne.
    Morgens an den Haupttagen mit voller Besetzung im Service und an der Kasse starten. Freitag Samstag und Montag wird es echt ernst!
  2. Frühöffnung organisieren. Schon eine 1/4 bzw. 1/2 Stunde für die frühen Kunden bringt Entzerrung in den Morgenstunden. Rechtzeitig die Kunden über diesen veränderten Service informieren.
  3. Bitte prüfe: Sind die Parkplätze zu 100% für deine Kunden verfügbar? Ggf. nochmals Mitarbeiter-Gespräche führen. Parplatzeinweiser sind eine sinnvolle Investition.
  4. Einkaufswagen: Anzahl und Funktionsfähigkeit sicherstellen. Wenn erforderlich, z.B. aus den angrenzenden Wohngebieten zurückholen lassen. Alternativen für den schnellen Kunden, z.B. Körbe etc. bereithalten. An diesen Hotdays Wagenschieber tagsüber einplanen. Die Körbe gehören nun an den Eingang.
  5. Motivation der Mitarbeiter für die besondere Konstellation. Kurzes 5-Minuten-Meeting organisieren und vor allem auf die Chancen hinweisen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um eine kleine Anerkennung zu übergeben und danke zum sagen.
  6. Selten genutzte Kassen unbedingt einem Livetest unterziehen, auch Kassen-Bänder im simulierten Dauerbetrieb testen.
  7. Für den Fall der Fälle: Markt-Mitarbeiter als Kassier-Reserve festlegen.
  8. Die Kassenware, wie Einkaufstüten und Zigaretten (Dispo und Auffüllen), an den Tagen davor bearbeiten.
  9. Ebenfalls die Service-Bereiche / Bedienungstheken: Sinngemäß wie Kasse. Infolgedessen die Besetzung sicherstellen. Auch die gesamte Entsorgung aller Fraktionen sicher stellen, dabei beachten das die Verkehrssituation rund um den markt eskaliert.
  10. Backregime Backshop: Einsatzplanung anpassen, Bestand und Dispo der Rohlinge prüfen.
    An den Hotdays von früh an mit voller volle Kapazität backen lassen, Zeitpunkt festlegen, ab wann nach Bedarf gebacken wird sowie den Ausstiegszeitpunkt definieren.

Im Warengeschäft liegt der Schwerpunkt natürlich bei der Verfügbarkeit; keine Fehlartikel, insbesondere nicht bei Werbeartikeln: Siehe Beitrag Kampf den leeren Regalen.

Wer den Ansturm perfekt in Umsatz umwandelt, hat alles richtig gemacht!

Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und bleibt gesund.

Was haltet ihr von dieser Entwicklung ? Bitte schreibt uns indes auf Supermarkt Inside oder bei Facebook.

 

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside/ Beitragsbild: Fa. Rusta

 

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