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LEH USA: Trader Joe’s und Aldi Süd machen Power!

Store Check bei Aldi in Florida

Trader Joe’s ist seit 1979 irgendwie Aldi Nord.

Joe Coulombe gründete die Ladenkette 1958 unter dem Namen Pronto Markets, 1967 benannte er sie in Trader Joe’s um und richtete diese nach einer neuen Geschäftsidee aus. 1979 wurde das Unternehmen von der deutschen Markus-Stiftung übernommen. Die Markus-Stiftung ist jedoch im Eigentum der Familien Albrecht.

Ein besonderes Merkmal der Geschäfte sind die in Hawaiihemden gekleideten Mitarbeiter; die Filialleiter nennen sich „Captain“ (Kapitän), der Stellvertreter „Second Mate“ (zweiter Maat) und die anderen Angestellten heißen „Crew“ (Besatzung). Das Sortiment ist, ebenso wie das der Aldi-Märkte, sehr begrenzt und umfasst nicht mehr als etwa 3000 Artikel. Neben Lebensmitteln des täglichen Gebrauchs handelt es sich hierbei allerdings um Spezialitäten, wie Delikatessen, Erzeugnisse aus ökologischem Landbau, vegetarische und importierte Lebensmittel sowie Weine.

Heute betreibt Aldi Nord indes ca. 460 Trader Joe’s Filialen vorwiegend im Westen der USA.

Traders Joe‘s

Allerdings ist Aldi Süd, Aldi US!

Aldi Süd und Aldi Nord haben sich in der Welt die verschiedensten Expansions-Länder aufgeteilt. Allerdings gibt es zwei besonders wichtige Länder, in denen beide Gesellschaften vertreten sind, dass ist Deutschland und Amerika.

Die Mülheimer betreiben mittlerweile ca. 1700 Filialen unter Aldi in den USA, zuzüglich der ca. 460 Trader Joe‘s Filialen von Aldi Nord (Essen) sind es dann knapp 2200 Märkte in den Staaten, unter der Leitung von Aldi.

Aldi Expansions-Welt-Karte
blau=Aldi Nord
orange=Aldi Süd (Stand 2013)

 

Store Check bei Aldi Homestead

Unseren Store Check Markt haben wir in Homestead 30 km südlich von Miami besucht.

In einem klassischen amerikanischen Vorstadt-Einkaufszentrum ist der moderne Discounter auf bester Fläche integriert. Allerdings ist das neuste Aldi Süd Konzept mit dem warmen Logo noch nicht in Florida angekommen. Jedoch ist der Handels-Leistungstand in unserem besuchten Markt für einen Freitagnachmittag hervorragend.

Die gesamte Marktfläche wurde recht preiswert realisiert. Auf Fliesen wurde zugunsten eines glänzenden Betonboden verzichtet. Die Dachkonstruktion besteht aus einem leichten Wellblechdach mit einfachen Querträgern. Allerdings müssen die Kunden auf nichts elementares verzichten, den die gesamte Ladengestaltung und Plakatierung ist in freundlichen, hellen, modernen Farben ausgeführt. Auch das Verkaufskonzept mit den Kühlmöbeln im Rückwand-Bereich und einer großen und sehr guten Obst&Gemüse-Abteilung in der Mitte des Marktes ist gelungen. Die Kassenzone mit freundlichen Personal bildet das Markt-Finale ähnlich wie in Deutschland.

Discount Sortiment funktional platziert.

Das Food-Trocken Sortiment scheint einiges kleiner zu sein als im deutschen Markt. Infolgedessen ist es den Machern von Aldi US gelungen eine sehr übersichtliche Warenbelegung mit sehr funktionalen Kartonagen zu entwickeln. So hinterließ der gesamte Markt in Homestead bei uns einen sehr gelungen Eindruck. Auch die Kundenfrequenz an diesem Nachmittag war OK, somit können wir auch nachvollziehen, dass Aldi Süd in den USA jetzt richtig Power macht.

Wer von euch hat mit dem amerikanischen LEH Erfahrungen oder kennt sogar eines der Aldi US Konzepte , bitte kommentiert hier….

Fotos:Von BrokenSphere – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4401799 und Archiv Supermarkt-Inside

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Diana H.

    15. Januar 2018 at 14:33

    Ich wohne in Florida und finde Aldi ein sehr erfolgreiches Konzept. Aldi ist sicherlich für uns gefühlt auch ein Stück Heimat hier in Miami da man die Möglichkeit hat Deutsche Produkte zu kaufen wie z.B den guten alten Spekulatius während der Weihnachtszeit.
    Anders als bei anderen Supermärkten hier in den USA benötigt man ein Quarter (25 cent Münze) um überhaupt einen Einkaufswagen nehmen zu können und für die Einkaufstüten muss man auch Zahlen. Persönlich finde ich das super aber die Amerikaner mussten sich erst daran gewöhnen. Dadurch sind die Parlplätze aufgeräumt und die Platiktüten nicht verschwendet.
    Ich habe auch das Gefühl dass Aldi hier jetzt entdeckt wurde und immer mehr Leute „nach“ Aldi einkaufen gehen.

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